Jetzt: Alles Meer! Unser WiB vom 11./12. Juli

Eltern-Blogger im Urlaub

Was wegen Corona im April noch unwahrscheinlich schien, wo im Mai schon wieder eine 50/50-Chance bestand und was seit Juni zu 90% sicher ging, ist dieses Wochenende Wirklichkeit geworden: Unsere geplanter und im Sommer letzten Jahres schon gebuchter Familienurlaub in Zoutelande. Vom Anreisetag am Freitag einmal abgesehen sind dies die erste beiden vollen Tage in Zeeland, zufällig auch unser erstes Wochenende hier – jetzt auch Bildern (alle Wochenenden in Bildern wie immer bei Grosskoepfe).

Wir sind wieder im „Schildkrötenhaus“, wie unsere Jungs das Ferienhaus seit einigen Jahren nennen. Dieses Jahr hat „Schildi“ sogar noch Gesellschaft bekommen, was auch tierische Freude bei unseren Jungs ausgelöst hat.

Yep, das sieht doch gut aus! Blick von der Ferienhaus-Terrasse gen Himmel am Morgen

Also: Alles vertraut hier, auch der entspannte Tagesablauf zwischen Haus-bespielen und Strand-entern. Einfach schön!

Mein erste Tasse holländischer Kaffee für diesen Urlaub. Echt lecker!

Unsere drei Jungs stehen gegen halb zehn auf und greifen intuitiv zu den Mal-Sachen, die wir vorsorglich am Freitagabend schon in Reichweite des Tischs platzier haben.

Der Platz für beste Mal-Ergebnisse. erprobt seit 6 Jahren. Der Mittlere schreib hier sogar Bücher!

Kulinarisch bin ich ja der Spezialist für süßes Frühstück. Dabei achte ich selbstverständlich auf landestypische Gepflogenheiten!

Von mir selbst in Filet-Stücke geschnitten: Echte, liebevoll gekaufte Pannekoeken

Während des ausgedehnten Frühstücks frage ich mich, wann wohl unsere mitgenommenen Fahrräder das erste Mal zum Einsatz kommen.

60% unserer Fahrrad-Flotte, in diesem Fall die zu 100% Marken-identische Kinder-Flotte

Vorm Strand wird noch ausgiebig gespielt. Warum Treppen auf unsere Kinder solch eine Faszination als Spielzimmer ausüben, wissen wir nicht. Vielleicht weil wir zuhause (noch) keine haben? Ich fürchte, in der Heimat wird der Durchbruch mit einer Treppe nach unten erst erfolgen, wenn’s keinen mehr interessiert…

Treppen ziehen unsere Kids zum spielen magisch an. Bis wir auch zuhause eine haben, wird’s noch dauern

Dann geht’s an den Strand. Endlich wieder Meer!

Buddel-Instinkt am Strand: Wir bauen Raumschiff-Cockpits
Hhm, ob die Brüder irgendwann nochmal zurückkommen vom Wasser?
Och Mensch, dann gehe ich halt selber Wasser holen – ist ja fast keins mehr da…

Heute haben wir dazugelernt und gehen rechtzeitig zur Eisdiele. Gestern Abend hat die um neun vor unserer Nase zugemacht. Heute essen wir das Nachtisch-Eis einfach schon um sechs, vor dem Abendessen. Wir sind total crazy, oder?

Ob’s mit dem Abstand auch klappt, wenn mehr los ist?

Nach dem Eis schließe ich die Haustür auf und ich komme ins Grübeln…

Zurück von der Eisdiele frage ich mich: sind das viele oder wenige Schuhe für fünf Personen?

Dann wird „jejrillllt“ – also, für alle nicht-kölschsprachigen, uns eingeschlossen: ge-grillt.

Duitse Impoort Worstjes – also von uns selbst importiert.

Nach dem Essen beginnt das gepflegte Abendprogramm:

Keine Sorge: Es gibt auch Ooooobst!
Oh je – Naha, wenistens einer, der abends sauber ins Bett geht 😉
Abendprogramm, ohne Glotze, ohne Tablet. Dafür DINO-BINGO!

Zwei der drei Kinder haben sich vorm Schlafen gehen noch tonnenweise Strand vom Körper geduscht. Ich weiß nur nicht mehr, welche beiden. Auf jeden Fall hatten wir noch einen gemeingefährlichen, Bücher-fressenden Bücherwurm im Kinderzimmer. Als ich ihn erlegen wollte, gab es irgendwie eine Kuscheltier-Schlacht, und ich mittendrin. Hauptsache alle sind todmüde ins Bett gefallen. Einzige Ausnahme: Der Mittlere saß noch bis halb zwölft mit uns im Wohnbereich, lesen.

Sonntag, 12. Juli

Wir wachen ungefähr zur gleichen Zeit auf. Es ist nach neun. Aus dem Kinderzimmer hören wir… NOCH NICHTS! Also setze ich in aller Ruhe eine Kanne Kaffee auf. Doch dann…

… habe ich die Zukunft aus einer Glaskugel gelesen. Boah, was ich jetzt alles weiß…

Von oben kommen drei Lebenszeichen. Sie tapsen gleichzeitig runter. Es wird sofort wieder gemalt, dann Frühstück gefordert. Wir haben hier übrigens keinen Milchaufschäumer. Stattdessen dürfen sich der Mittlere und Große diesen Urlaub über cool fühlen. Es gibt eine Mini-Dose Cola, heute schon zum zweiten Mal. Was für ein Lotter-Leben 🙂

Just another Tradition: Eine Mini-Cola am morgen…

Nach dem Mittags-Snack – Frühstück gab’s schön verteilt zwischen zehn und halb zwölf – gehen wir vor dem Strand noch ins Dorf, die berühmt-berüchtigten Spielzeugautos gucken und nach Sonnenbrillen. Die wurden von zwei Kindern nämlich kollektiv zuhause vergessen. Leider ist es im Ort proppenvoll, in den Läden wird kein Mindestabstand eingehalten. Dabei gibt es in den Niederlanden beim Einkaufen keine Maskenpflicht.

Auf dem kurzen Weg ins Dorf. Noch können wir Abstand halten
Der Dorfladen hat sich gelohnt. Der Mittlere schätzt besonders die inneren Werte.
Na, wo wird wohl mit den neuen Autos gespielt?

Am Strand lernte ich eine ganz neue Seite an den beiden Größeren kennen: Sie sind echte Surfer-Typen. Olàlà!

Ein gewohntes Bild seit vielen Jahren. Nur sind wir auf dem Weg an unseren Strand im Laufe der Zeit immer mehr geworden.
Selfies sind übrigens nicht meine Stärke…
Erst mal die Wassertemperatur testen
Anschließend wie die toughsten Surfer-Typen ever todesmutig im Baywatch-Style in die Fluten springen. Traue ich mich bis heute nicht!

Nach dem Wasser ist vor dem Wasser. Dazwischen wird aber erstmal ordentlich gebuddelt. Diesmal ein ausgetüfteltes Tunnelsystem.

Ich finde, aus der Ferne und ohne Brille ist die erste Tunnelverbindung herzförmig. Wie schön.

Seeluft macht ja bekanntlich hungrig. Der Grill sieht am Abend so bestückt aus:

It’s Impoort-Worst again.
Warum in aller Welt fotografiert mich bloggermumofthreeboys ständig, wenn ich den Grill fotografiere?

Euch allen einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Wochen-Start!

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