Back To Work: Und schon wieder ein Koffer in Berlin

Sicher habt ihr gemerkt, dass ich dieses Wochenende nicht beim Wochenende in Bildern von Grossekoepfe dabei war. Die Zeit hat einfach nicht gereicht. Und Bilder hatte ich auch keine. Denn am Samstag habe ich fünf Stunden am Stück auf die Fahrbahn gestarrt, und die Zeit davor und danach war einfach wenig greifbar für mich. Der heutige Sonntag stand dagegen mehr im Zeichen von Gedankenspielen, sowohl was die Arbeit betrifft, als auch was die Familienorganisation in der heißen Phase meines nächsten Projekts anbelangt. Ja, es gibt wieder ein neues Projekt, nachdem in den letzten vier Monaten bei mir wegen Corona nicht viel lief.

Ich muss mit Ideen für meine „alte“ Sendergruppe arbeiten, was in den Ferien am besten Abends geht.

Es ist nicht so, dass ich zwischen April und Juli nichts zu tun gehabt hätte. Arbeit war genug da, für bisherige Kunden, langjährige Partner oder zum Weiterspinnen eigener Ideen. Nur hat es mir am Ende des Monats eben keiner „abgekauft“.

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Ganz entspannt gestresst: Das WiB vom 25./26. Juli

War nicht viel los mit mir in der letzten Woche. Zumindest nicht hier im Blog. Der Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen des Packens und der Rückreise aus dem Urlaub in Zoutelande. Montags bis Mittwochs waren wir abwechselnd am Strand oder auf Radtour. An allen fünf Tagen aber immer dabei: Der bange Blick auf die Corona-Entwicklungen in den Niederlanden und bei uns. Denn es war mittlerweile recht voll geworden an der Küste Zeelands. Und die Fallzahlen steigen. Das wurde mehr und mehr zum Stressfaktor. Auf der anderen Seite zeichnet sich langsam wieder die Perspektive auf neue Aufträge im Job ab. Noch ist nichts passiert, aber es laufen gute Gespräche. Das sorgt im Kopf für etwas Entspannung. Und jetzt also das Wochenende, puh… Alle Wochenenden in Bildern wie immer bei Grossekoepfe.

Samstag, 25. Juli

Ich werde irgendwann früh morgens von einem kleinen Herrn geweckt, der unter meine Decke krabbelt. So weit, so gut. Um kurz vor acht dann der entnervte Satz des Kleinsten „Boah, ich gehe wieder in mein Zimmer schlafen“. Hhm, okaaayyy… Habe ich geschnarcht? Ihn zu doll geknuddelt? Keine Ahnung, er tappst jedenfalls zurück in sein Bett und schläft dort noch eineinhalb Stunden weiter.

Um das Holland-Urlaubsfeeling beizubehalten gibt es zum Frühstück die guten Supermarkt-Pannekoeken aus der Mikrowelle mit lecker Hagelslag.

So schmeckt der Sommer! Aus der Mikrowelle riecht es herrlich nach Pannekoeken
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Läuft rund bei mir. Komisch… Unser WiB vom 18./19. Juli

Dieses Wochenende war wie der Senkrecht-Start in die zweite Woche unseres Urlaubs in Zoutelande. Am Samstagnachmittag war Strand-Wetter, Eis-Wetter, Pannekoeken-Wetter, Poffertjes-Wetter, Kaffee-Wetter, Burger-Wetter, Stroopwafel-Wetter und Vla-Wetter zugleich – meeega! Am Sonntag war zunächst gar kein Wetter, aber auch schön. Dabei habe ich an beiden Tagen eine ultimative Entdeckung gemacht: In meinem Leben läuft es RUND. Wow! Bei wem es noch rund, oval, eckig, dreieckig oder rautig (hä..?!) am Samstag/Sonntag lief, gibt es wie immer in allen Wochenende in Bildern bei Grossekoepfe.

Samstag, 18. Juli

Um zehn vor neun werden ich vom Knacken der Schlafzimmer-Tür des Ferienhaus-Kinderzimmers geweckt. Der Kleinste tapst nach unten, ich tapse hinterher. Okay, von tapsen kann in meinem Fall keine Rede sein. Ich brettere also die steile Treppe runter hinterher. Da sitzt er dann schon auf dem Sofa und fordert Fernsehen und Pfannkuchen. Schade, dass er mit vier noch keinen Kaffee trinkt, denke ich mir. Ich schmeiße also die Kiste an und werfe Pannekoeken N°1 in die Mikrowelle. Multi-Tasking am Morgen, puh!

Pannekoeken, 16er-Pack. Reicht für exakt zweieinhalb Frühstücke. Hier das Modell ohne Hagelslag.
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Halbzeit im Urlaub: Endlich Quality-Time mit dem Mittleren

Heute vor drei Wochen haben die Sommerferien in unserem Bundesland begonnen. Wir sind immer noch happy, dass trotz Corona alles wie geplant geklappt hat. Dennoch ist nicht alles wie immer, Stichwort „Abstands-Regeln“, antizyklisches Rausgehen, etc. Doch gestern gab es endlich wieder ein Stück Normalität mehr: Den berühmt-berüchtigten Abend-Spaziergang mit dem Mittleren.

Der Mittlere mit seinem kleinen Begleiter auf Abend-Runde in den Dünen Zoutelande

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann es angefangen hat. Ich glaube es war im Sommer vor vier Jahren. Ich hatte mich nach 12 Jahren in einem großen Medien-Konzern erst vor wenigen Monaten selbständig gemacht. Neu-Kunden mussten gewonnen werden. Als erstes ging es aber um Kontakt-Pflege zu langjährigen Partnern, mit denen ich in den zwölf Jahren zuvor viel gemacht hatte. Also ging die erste Dienstreise in eigenem Auftrag nach Holland. Endlich „frei“ musste ich keine extra Genehmigung mehr einholen, dass die Familie mich begleiten dürfte. Sie kam einfach mit dorthin und war vor Ort im gleichen Hotel.

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Urlaub in Corona-Zeiten: alles anders oder echt easy?

Seit Mitte März schien es für die meisten von uns klar zu sein: Der Sommerurlaub würde so, wie geplant, nicht stattfinden. Die Lager gingen dabei sicher auseinander. Vielleicht auch bei uns. So hat meine Frau bis zur Abfahrt stets auf die Rest-Unsicherheit verwiesen, dass es jederzeit wieder in einen Lockdown gehen könnte. Ich dagegen hatte seit Ende März auf die Hoffnung gesetzt, dass Corona bis zum Sommer „durch“ sein würde.

Unser Ferienhaus hat einen separaten Zugang neben dem Haupt-Haus. Abstand halten ist kein Problem.

Wie schon die letzten fünf Jahre haben wir auch dieses Jahr „unser“ Ferienhaus gebucht. Es liegt in Zoutelande in Zeeland, dem Südwest-Zipfel der Niederlande. Festgemacht hatten wir die Unterkunft schon während des Urlaubs im letzten Jahr. Dabei waren die Bedenken meiner Frau bis zum Schluss mehr als berechtigt.

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Jetzt: Alles Meer! Unser WiB vom 11./12. Juli

Was wegen Corona im April noch unwahrscheinlich schien, wo im Mai schon wieder eine 50/50-Chance bestand und was seit Juni zu 90% sicher ging, ist dieses Wochenende Wirklichkeit geworden: Unsere geplanter und im Sommer letzten Jahres schon gebuchter Familienurlaub in Zoutelande. Vom Anreisetag am Freitag einmal abgesehen sind dies die erste beiden vollen Tage in Zeeland, zufällig auch unser erstes Wochenende hier – jetzt auch Bildern (alle Wochenenden in Bildern wie immer bei Grosskoepfe).

Wir sind wieder im „Schildkrötenhaus“, wie unsere Jungs das Ferienhaus seit einigen Jahren nennen. Dieses Jahr hat „Schildi“ sogar noch Gesellschaft bekommen, was auch tierische Freude bei unseren Jungs ausgelöst hat.

Yep, das sieht doch gut aus! Blick von der Ferienhaus-Terrasse gen Himmel am Morgen

Also: Alles vertraut hier, auch der entspannte Tagesablauf zwischen Haus-bespielen und Strand-entern. Einfach schön!

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Papa in der Corona-Zeit – neue Rolle oder alte Muster?

Hoppla, ich habe den Lockdown verpasst! Na, schön wär’s. Genauer müsste es heißen: Ich habe den Beginn des Lockdowns in Deutschland verpasst, um ziemlich genau eine Woche. Hätte die gebuchte Fluggesellschaft mitgespielt, hätte ich den Beginn nur um einen Tag verpasst. Aber irgendwie wollten die mich nicht mitnehmen.

Tag für Tag ging das so, fast eine Woche lang. Ich war auf einem anderen Kontinent, im zehntgrößten Land der Erde, in der fünftgrößten Stadt der Welt – und hatte nur einen kleinen Hotelfernseher, auf dem ich die Hauptnachrichten verfolgte. Im Auslands-Block in der Mitte der Sendung ein kurzer Beitrag über das Schließen allen öffentlichen Lebens bei uns. Mehr nicht. Denn jenseits des Atlantiks war Covid-19 Mitte März noch weit weg.

Blick aus dem Hotelzimmer, knapp 10.000 km von zuhause entfernt: Der Tag des Abflugs bricht an

Meine Frau hat immer recht!

Dass es ernst war, wusste ich spätestens seit einer Nachricht von meiner Frau. Der Älteste habe plötzlich Bauchweh. Die Perspektive, mich vielleicht nicht so schnell wiederzusehen, hat ihn gestresst. Was hatte ich nur angestellt! Meine Frau hatte mich schließlich drei Wochen zuvor noch vorm Auslands-Job gewarnt, angesichts der aufziehenden Pandemie. Aber Hallo, ich fliege doch nicht nach China, Südkorea oder in den Iran! Das Thema war für mich gegessen.

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Alles leer! Unser WiB 04./05.07.

Da war er wieder, der bedeutendste Tag im Jahr unseres fünft-wichtigsten Familienmitglieds. Und diesmal fiel er auf das erste Juli-Wochenende: MEIN GEBURTSTAG! Hihi, ob ich wohl artig war und etwas geschenkt bekomme? Ach nee, das war dieses andere Fest…

Alle Wochenenden in Bildern, kurz WiB findet ihr bei Grossekoepfe.

Samstag, 04. Juli

Ich bin kurz vor 8 wach. Als bis halb neun kein Kind reinkommt, stehe ich halt auf – es hätte mich ja jemand mit „Happy Birthday“ wecken können. Dann hätte ich mich schnell wieder schlafend gestellt.

Hhm, vielleicht hat ja jemand Frühstück für mich gemacht? Ich schleiche in die Küche…

Kaffeemaschine: leer! Mein Platz: leer! Blumenvase: auch LEER!!!

Der Mittlere steht um 9:45 Uhr auf. Er beschwert sich, wann ich sein Rollo repariere – sonst hätte er viel länger geschlafen. Er will doch auch mal den Schoko-Riegel für den spätesten Aufstehen gewinnen!

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Auch Corona-Eltern? Nee, Orangen-Presse!

Bei uns im Obst-Fach gehen die Orangen aus. Das war nicht immer so. Zumindest nicht, solange ich im Corona-Zeitalter zurückdenken kann. Und ich habe das Gefühl, dass das „vor“ und „nach“ Corona in meinem Leben zur Zeit ungefähr gleich lang sind…

Boah, das war jetzt aber ganz schön über-dramatisiert. Natürlich weiß ich, dass meine paar ’n dreißig Jahre vor Ausbruch von Covid-19 länger waren als dreieinhalb Monate Corona-Lockdown in Deutschland. Jetzt aber bitte kein „Waaas, so alt ist der Typ schon?“ (falls doch: Danke, sehr schmeichelhaft!). Sondern vielleicht eher ein „Aber war das nicht mega-schlimm zuhause mit drei Kids?“. Heute gibt es von mir darauf zumindest ein „Nein“!

Pech im Job, Glück in der Familie?

Eigentlich hätte ich meine Familie bis Mitte Juli so gut wie nicht sehen sollen. Seit Dezember stand fest, dass ich bis Ende Mai als Producer in einem neuen TV-Format nur nachts zum Schlafen nach hause kommen würde. Das übrigens auch am Wochenende und an den Feiertagen. Dazwischen bin ich noch auf eine andere Produktion nach Mexiko geflogen. Und der Anschluss-Auftrag bis Juli klopfte schon an.

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#30am30 – 30 schöne Dinge im Juni

Mal schauen, ob einige Dinge im Juni bei mir genauso schön waren wie bei bloggermumofthreeboys 😉 Hier sind meine 30 schönen Dinge im Juni, weitere 30, 60, 90, 120, 150, usw. findet ihr bei Großekoepfe

1. der Juni startet mit einem Feiertag – perfekt!

2. der Bratschen-Unterricht des Größten findet erstmals wieder statt

3. mein weekly Video-Call mit „Kollegen“ in Holland wird sehr lustig, alle tragen blau
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